GMFER Demo in München 2017

MARSCH FÜR ELEFANTEN

Freitag, 29. September 2017

Treffen um 15.00 Uhr am Ausgangspunkt:

Japanisches Generalkonsulat am Karl-Scharnagl-Ring 7, München.

Wir marschieren um 16.00 h ab, entlang des Karl-Scharnagl-Rings, und biegen dann in die Maximilianstraße ein, um zum Max-Joseph-Platz vor dem Nationaltheater zu gelangen, wo wir unsere letzte Station haben. (Route siehe Karte.)

 

Wir treffen am Max-Joseph-Platz um ca. 16.30 h ein.

Ende der Demo ca. 19 Uhr.


Wie jedes Jahr im Herbst beteiligt sich München am Globalen Marsch für Elefanten und Nashörner, an dem üblicherweise weit über Hundert Städte der Welt teilnehmen. Die Dickhäuter sind von der Ausrottung innerhalb von 10 - 15  Jahren bedroht.  Alle 18 Minuten wird ein Elefant getötet, alle 8 Stunden ein Nashorn.

Nachdem Japans Elfenbeinmarkt erheblich dazu beiträgt, dass in Afrika Elefanten abgeschlachtet werden, möchten wir dieses Jahr mit unserer Demonstration speziell dieses Land ansprechen. Die Demonstration wird vom japanischen Konsulat aus einen kleinen Marsch ins Stadtzentrum beinhalten, wo wir vor der Oper einige Zeit bleiben und Aufmerksamkeit für die Tiere wecken wollen. 


Der zu marschierende Weg ist sehr leicht und weniger als einen Kilometer lang.   Der Lichtelefant wird die Demonstration begleiten.

 

Ein Brief mit der Aufforderung zur Beendigung des japanischen Elfenbeinhandels wird am Tag vor der Demonstration an das Konsulat und an die zuständigen Ministerien in Japan verschickt.


Wer entsprechende Plakate mitbringen möchte, ist willkommen. Wir haben aber auch Plakate und Banner zur Verfügung.

 

Wir marschieren für die Elefanten. Seien Sie dabei!  Und nehmen Sie noch jemanden mit!

 

Diese Demonstration wird organisiert von Future for Elephants e.V. und Animals United.


 
Jede/r Einzelne von uns ist gefragt, dazu beizutragen, dass das Abschlachten der Elefanten in Afrika gestoppt wird. Wer im Wissen um die Situation tatenlos zuschaut, macht sich mitschuldig am Aussterben dieser einzigartigen Tierart. Die allergrößte Bedrohung für die Grauen Riesen ist es, davon auszugehen, dass ANDERE sie schon retten werden.

Der "Global March for Elephants and Rhinos"

GMFER, der"Global March for Elephants and Rhinos" wird jedes Jahr weltweit organisiert und wendet sich mit einer klaren Aussage an die Führer der Welt :

"Wir sind da.

Wir gehen nicht weg.

Wir nehmen euch in die Verantwortung.

Wir geben keine Ruhe, bis jeder Elefant sicher

ist und bis jedes Nashorn in Sicherheit leben kann."

 

Der Marsch wird jährlich wiederholt - solange, bis die Tiere entweder gerettet  - oder ausgestorben sind.

 

Wer wissen will, welche anderen Städte in diesem Jahr noch am Globalen Marsch teilnehmen werden, kann sie HIER sehen.  Noch haben sich nicht alle angemeldet - es werden sicher noch mehr.



Information:  Warum Japan?

Elefanten sind wegen ihrer Stoßzähne von Ausrottung bedroht.  Allein zwischen 2007 und 2014 haben Wilderer 30 % der gesamten Population der Afrikanischen Savannenelefanten ausgelöscht.

 

Ursache für diese Katastrophe ist die akute Wilderei in Afrika wegen hoher Nachfrage nach Elfenbein speziell in Asien. In vielen Ländern der Welt, und insbesondere in Asien gibt es noch legale nationale Elfenbeinmärkte. Unter dieses legale Elfenbein wird massenhaft illegales, also frisch gewildertes Elfenbein aus Afrika gemischt. Zertifikate kümmern weder Händler noch Kunden, und so sterben Tag für Tag 90 Elefanten für Schnitzereien, Stempel und Schmuck - für Dinge also, die man genauso gut auch aus anderen Materialien herstellen könnte.

 

China, der größte Elfenbeinmarkt weltweit, hat nun angekündigt, seinen Markt bis Ende 2017 zu schließen. Das ist gut, aber in Japan und anderen asiatischen Ländern wird unbeirrt weitergehandelt. Auch verlagert sich der Handel, der bisher in China stattfand, langsam in andere asiatische Länder.  

Wir möchten mit unserer Demonstration speziell Japan ansprechen, das es einen großen, sehr unkontrollierten Elfenbeinmarkt hat. Auch dieser Markt muss schnellstens geschlossen werden, denn die Elefanten haben nur noch 15 Jahre, bevor sie endgültig ausgerottet sind, wenn die Wilderei wegen des Handels mit ihren Körperteilen so weitergeht wie bisher.

 

Hier auf diesem Bild: Hankos, Namensstempel aus Elfenbein, die in Japan üblich sind.